Radfahrer und Behörden

Sie bewegen sich doch…

hätte auch die Überschrift heißen können. Mann könnte statt Radfahrer und Behörden auch „Die Ereignisse überschlagen sich“ schreiben. Aber immer der Reihe nach.

Antwort auf Brief vom 21.08.2012

Ich habe in meinem Beitrag In der Heimat – todsichere Radwege über eine schlecht einzusehende und völlig falsch beschilderte Kreuzung geschrieben. Der zuständigen Straßenverkehrsbehörde habe ich die Situation mit einer Bilddokumentation ausgiebig in einem Brief geschildert. Das war vor über drei Monaten. Daraufhin geschah lange Zeit fast nichts. Eine Kleinigkeit (Schlagloch im Radweg) die nicht hier im Blogbericht vorkam wurde beseitigt, eventuell sogar eher zufällig. Über unseren Bürgermeister bekam ich eine indirekte mündliche Rückmeldung, warum ich denn an diese Behörde schreiben würde. Ansonsten keine Veränderungen, Reaktion, Antwort oder ähnliches. Am 30.11.2012 habe ich dann eine kurze Nachfrage per Brief an die selbe Behörde gerichtet und siehe da am 04.12.2012 rief mich ein Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes an und versprach die Bearbeitung der Angelegenheit mit dem vollen Programm. Es folgen also demnächst Stellungnahmen durch die Polizei und den Baulastträger an das Amt. Insofern gibt es gute Aussichten darauf, dass die gefährliche Situation zur nächsten Radfahrersaison beseitigt sein könnte. Ich hoffe nur, dass die nächste Reaktion nicht erst wieder in über drei Monaten erfolgt. Diese Örtlichkeit liegt in meiner Gemeinde und ich sehe Veränderungen dort sofort.

Vorschlag von Polizei unterstützt

Auch im Fall Russiches Roulette bei Radwegauffahrt bewegt sich etwas. Hier hatte ich am 24.09.2012 an die Verkehrspolizei einen Situationsbericht geschickt und um schnelle Gefahrenabwehr gebeten. Auch darauf keine Reaktion. Und das obwohl ich noch 2 mal jeweils schriftlich nachgefragt hatte. Auch dazu hatte ich am 30.11.2012 dann nochmals eine kurze Sachstandsnachfrage per Brief an den Leiter der Polizeiinspektion Wismar geschickt. Und siehe da nach nur dreimaligem nachfragen bekam ich eine Nikolausüberraschung. Eine Antwort mit Datum vom 06.12.2012, das mein Anliegen am 4. Dezember in einer Ortsbesichtigung nachgeprüft worden ist und von Seiten der Polizei eine Empfehlung zur Aufstellung Zeichen „239“ mit „Radfahrer frei“ an die Verkehrsaufsicht weitergegeben wurde. Insofern unterstützt die Polizei meinen Vorschlag.

Im Moment liegt auch Mecklenburg tiefverschneit in winterlicher Ruhe. Ich werde aber eine meiner ersten Radtouren in 2013 genau zu dieser Kreuzung nach Hoben unternehmen und mich von der Entschärfung der Situation überzeugen.

Schön wenn die Informationen von Radfahrern Gehör finden. Insofern allen Beteiligten vorab ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung.

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2 Responses to Radfahrer und Behörden

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