Radwege zu Parkplätzen

Radwege zu Parkplätzen

Radwege zu Parkplätzen

Nur zu bereitwillig machen KFZ Führer Radwege zu Parkplätzen. Da wird über Radrambos und Gehwegradler geschimpft, da wird von Prüfungen und Kennzeichen für Radfahrer gesprochen. Das alles aber nur so lange, wie es nicht die Freiheiten der Autofahrer einschränkt. Leider machen gerade diejenigen welche bereits eine Führerscheinprüfung abgelegt haben und damit qualifizierte Fahrzeugführer sind den Radfahrern die Einhaltung der StVO unmöglich. Weiterlesen

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Benutzungspflicht auf schlechten Radwegen

Benutzungspflicht um jeden Preis

Benutzungspflicht auf schlechten Radwegen

Benutzungspflicht auf schlechten Radwegen, aber der Hinweis auf Schäden richtet sich scheinbar nur an KFZ

Im Internet wird oft darüber berichtet, dass die zuständigen Straßenverkehrsbehörden an Benutzungspflichten festhalten obwohl die zwingenden Voraussetzungen lt. StVO und der zugehörigen VwV-StVO nicht erfüllt sind. Auch in der Hansestadt Wismar gibt es solche Radwege. Die Behörde kämpft trotz desolatem Zustand mit vollem Power für den Erhalt der Benutzungspflicht auf schlechten Radwegen, als ob es gerade auch um die Abschaffung des betreffenden Radweges selbst geht. Von „anderen Radwegen“ scheint man wenig zu halten. Der geneigte Leser mag selber ergründen warum das so ist. Spätestens nach der Lektüre hier weiß er warum die Sorge berechtigt ist. Solche andere Radwege meidet jeder Radler. Weiterlesen

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Nahmobilität Schweriner Versuch

Video Schweriner Versuch

Es ist zwar nicht mehr ganz neu, aber immerhin sind die Ergebnisse doch recht nett.

inmod Elektromobilität auf dem Land

Hier in meiner Umgebung läuft gerade ein Versuch der Hochschule Wismar unter dem Projektnamen INMOD. Gefühlt wird es nicht wirklich angenommen. Positiv an diesem Versuch ist bisher, dass wir in unserem Dorf eine 2 Stündige Busverbindung haben, die auch in den Ferien an Feiertagen und Wochenenden aufrecht erhalten wird. Die junge (Auto)mobile Generation in den abgelegenen Dörfern wird man damit kaum aus der Bequemlichkeit locken. Bisherige Kommentare der älteren Bewohner sind eher vernichtend.

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Endlich Sonne – Fahrrad Saisonstart 2013

Endlich ist es so weit, Fahrrad Saisonstart 2013. Der bewegungslose Teil des Jahres scheint vorbei zu sein. Die Sonne lockt die Radfahrer auf die Straße, so hat sie auch mich aufgerüttelt endlich das Liegedreirad aus dem Winterschlaf zu befreien. Der Weg ins Büro bei +6 Grad und Sonnenschein ist noch etwas beschwerlich aber wunderschön. Die Kondition hat im trüben Winter 2012/2013 doch arg gelitten. Mich treibt aber keiner und weil es so toll ist fahre ich auch gerne etwas früher los, damit die Fahrt nicht in Hetzerei ausartet und Zeit zum Genuß bleibt. Endlich wieder an der Ostseeküste entlangradeln. Es sind ausserhalb der Stadt noch wenige Radfahrer unterwegs, bestimmt sind noch keine Touristen dabei. 😎

Radwegsituation unverändert

An der Situation auf meiner Strecke hat sich seit meinem Brief vom 21.08.2012 an die Staßenverkehrsbehörde nichts geändert. 🙁 Außer zwei Telefonaten keine Reaktion aus dem Landkreis. Nach dem ersten Telefonat vom 4.12.2012 hatte ich doch tatsächlich Hoffnung zum Saisonstart 2013 würden die schlimmsten Gefahrenpunkte beseitigt sein. Leider scheint das Amt im Landkreis mit den notwendigen Arbeiten im kleinsten Mecklenburger Großkreis „Nordwestmecklenburg“ hoffnungslos überfordert und Personell unterbesetzt. Da bleibt offensichtlich nur der Weg über die Untätigkeitsklage, um Bewegung in die Sache zu bringen. Schade das Ämter es so drauf ankommen lassen und damit unnötig Steuergelder für Gerichtskosten verschwenden. Die Gefahrenpunkte sind so jedenfalls nicht hinnehmbar. Es ist schon peinlich genug, dass die Situation so seit fast 10 Jahren bestand.

Update 11.03.2013: Dieser Nachtrag ist in zweifacher Hinsicht notwendig:

1.) Seit Sonntag ist in Mecklenburg tiefster Winter ausgebrochen. Mit Schneeverwehungen und allen negativen Nebenerscheinungen. Also das Rad einpacken, aber 🙁 Verschoben ist ja nicht aufgehoben!

2.) Das Straßenverkehrsamt hat die geforderte Beschilderung und Kenntlichmachung der Radwegfurten angeordnet. Nicht nur an der benannten Kreuzung, nein gleich bis zur Kreisgrenze durch. Dabei wurde der Baulastträger gleich auf die schlecht gepflegten Bankette der Radwege hingestupst.  O-Ton: „Die Breite erreicht an vielen Stellen nicht mehr die geforderten 2,00 m.“ Das ist ein leichter Trost fürs schlechte Wetter.  Wenn der Schnee weg ist gehen hoffentlich die Schilderumbauten und Reinigungsarbeiten los.

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Radfahren in Wismar, wo lauern die Gefahren?

Ein Gastbeitrag von Marie Anne Schlaberg, Vorsitzende der adfc Ortsgruppe Wismar.

Es ist erstaunlich wie viele Fahrräder bei uns auch jetzt zur Winterzeit genutzt werden. Liegt das an dem neuen Parkkonzept, an den steigenden Spritpreisen oder sind die Bürger umwelt -und gesundheitsbewusster geworden? Ich denke, von jedem etwas trifft zu und außerdem wurden die wichtigsten Radwege in den letzten Wochen vom Winterdienst nicht vergessen.

In der wärmeren Jahreszeit sind erfahrungsgemäß noch viel mehr Leute mit dem Rad unterwegs.

Wie fahrradfreundlich ist Wismar wirklich? Laut dem bundesweitem ADFC Fahrradklima Test, liegt die Stadt im Mittelfeld, hat sich seit 2005 aber leicht verschlechtert. Weiterlesen

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Fahrradklima Test 2012

Ergebnisse des Fahrradklima Test 2012

Im Herbst 2012 hat der adfc den Fahrradklima Test 2012 durchgeführt. Dabei haben rund  80.000 Radfahrer in Deutschland bei der Bewertung des Radfahrerumfeldes in Ihrer Heimatstadt mitgemacht. Nun liegt die Auswertung vor. Wismar ist auch in diesem Jahr wieder in der Umfrage vertreten. Es sind 92 Fragebögen von den Radlern aus unserer Hansestadt ausgefüllt worden. Ich möchte das Ergebnis mit den Resultaten des Fahrradklima Test  2005 vergleichen. Im Jahr 2005 belegte Wismar in der Bewertung (Städte mit unter 100tsd Einwohnern) mit der Note 3,32 den 44. Platz von 92 teilnehmenden Städten. Im Jahr 2012 liegt die Hansestadt nach Einschätzung Ihrer Radfahrer auf Platz 63 mit der Note 3,46 bei 252 teilnehmenden Städten. Nach der erreichten Note über die gefragten Kategorien also relative Konstanz der Situation. In der Auswertung der Studie immer noch im neutralen Bereich, also die Stadt hat zur Verbesserung der relativ schlechten Situation für Ihre Radler nicht viel getan. Weiterlesen

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Sinnlose Zeitungsmeldungen

Unfall mit Radfahrerin (83)

Zu einem Unfall mit Radfahrerin steht in einer Pressemeldung vom Montag 21.01.2013 unter anderem in der Ostsee Zeitung ganz flach:

„83 Jährige bei Verkehrsunfall schwer verletzt. … Die Unfallursache ist noch nicht geklärt.“

Es gab dann noch eine kurze Angabe zum Ort – Wismar an der Kreuzung Mecklenburger Straße zur Dr.-Leber-Straße. Ansonsten keine Angaben. Nicht woher kam die Radfahrerin, woher der PKW. Alles andere zum Unfallhergang bleibt Spekulation. Nichts zur Situation! Weiterlesen

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Radfahrer Crashtest

Es wird in der Presse und in Politik Kreisen sehr viel um die Sicherheit von Radfahrern geschrieben und geredet. Konkrete Beispiele oder einen Radfahrer Crashtest der alltagstauglich ist und den Sinn einer Helmpflicht nachweist findet man dagegen recht selten. Da beschleicht einen doch der Verdacht, das es hier nur darum geht möglichst viel Wind zu machen und von den wirklichen Gefahren die jahrelange falsche Verkehrswegeplanung und schlechte viel zu schmale und schlecht ausgebaute Radwege für Fahrradfahrer bestehen abzulenken. Daher habe ich mal auf youtube nach Beiträgen zum Thema Radfahrer Crashtest gesucht. Die gefundene Ergebnisse lassen zumindest aufhorchen. Diese sind zwar meist auf den Bereich Pedelec (Fahrrad mit Elektrounterstützung) zugeschnitten lassen sich aber sicher auch auf schnelle Fahrradfahrer übertragen. Insbesondere der Test zum Dooring wird manchen Radfahrer und auch Autofahrer zum nachdenken anregen.

Radfahrer Tod mit Helm

Sicher schützt der Helm hier den Kopf, allerdings bleibt bei diesem Crash zu befürchten, dass die Verletzungen im Brustbereich durch die Türkante bereits lebensgefährlich sind. Der harte Knick der Halswirbelsäule beim Aufprall auf dem Boden sollte dem Opfer aber dann den Rest an Lebenskraft aushauchen. Weiterlesen

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Radfahrer und Behörden

Sie bewegen sich doch…

hätte auch die Überschrift heißen können. Mann könnte statt Radfahrer und Behörden auch „Die Ereignisse überschlagen sich“ schreiben. Aber immer der Reihe nach.

Antwort auf Brief vom 21.08.2012

Ich habe in meinem Beitrag In der Heimat – todsichere Radwege über eine schlecht einzusehende und völlig falsch beschilderte Kreuzung geschrieben. Der zuständigen Straßenverkehrsbehörde habe ich die Situation mit einer Bilddokumentation ausgiebig in einem Brief geschildert. Das war vor über drei Monaten. Daraufhin geschah lange Zeit fast nichts. Eine Kleinigkeit (Schlagloch im Radweg) die nicht hier im Blogbericht vorkam wurde beseitigt, eventuell sogar eher zufällig. Über unseren Bürgermeister bekam ich eine indirekte mündliche Rückmeldung, warum ich denn an diese Behörde schreiben würde. Ansonsten keine Veränderungen, Reaktion, Antwort oder ähnliches. Am 30.11.2012 habe ich dann eine kurze Nachfrage per Brief an die selbe Behörde gerichtet und siehe da am 04.12.2012 rief mich ein Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes an und versprach die Bearbeitung der Angelegenheit mit dem vollen Programm. Es folgen also demnächst Stellungnahmen durch die Polizei und den Baulastträger an das Amt. Insofern gibt es gute Aussichten darauf, dass die gefährliche Situation zur nächsten Radfahrersaison beseitigt sein könnte. Ich hoffe nur, dass die nächste Reaktion nicht erst wieder in über drei Monaten erfolgt. Diese Örtlichkeit liegt in meiner Gemeinde und ich sehe Veränderungen dort sofort.

Vorschlag von Polizei unterstützt

Auch im Fall Russiches Roulette bei Radwegauffahrt bewegt sich etwas. Hier hatte ich am 24.09.2012 an die Verkehrspolizei einen Situationsbericht geschickt und um schnelle Gefahrenabwehr gebeten. Auch darauf keine Reaktion. Und das obwohl ich noch 2 mal jeweils schriftlich nachgefragt hatte. Auch dazu hatte ich am 30.11.2012 dann nochmals eine kurze Sachstandsnachfrage per Brief an den Leiter der Polizeiinspektion Wismar geschickt. Und siehe da nach nur dreimaligem nachfragen bekam ich eine Nikolausüberraschung. Eine Antwort mit Datum vom 06.12.2012, das mein Anliegen am 4. Dezember in einer Ortsbesichtigung nachgeprüft worden ist und von Seiten der Polizei eine Empfehlung zur Aufstellung Zeichen „239“ mit „Radfahrer frei“ an die Verkehrsaufsicht weitergegeben wurde. Insofern unterstützt die Polizei meinen Vorschlag.

Im Moment liegt auch Mecklenburg tiefverschneit in winterlicher Ruhe. Ich werde aber eine meiner ersten Radtouren in 2013 genau zu dieser Kreuzung nach Hoben unternehmen und mich von der Entschärfung der Situation überzeugen.

Schön wenn die Informationen von Radfahrern Gehör finden. Insofern allen Beteiligten vorab ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung.

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Radfahrer ohne Licht ist Normalität?

Wie wirken Radfahrer ohne Licht auf die Umwelt? Machen diese sich eigentlich Gedanken über ihr Handeln und die Folgen?

Ich war am 27. November um ca. 17.30 Uhr in Wismar ohne Fahrrad auf dem Weg von der Dahlmannstraße in Richtung Lübsche Straße Richtung Weidendamm Platz unterwegs. Es war dem Monat entsprechend bereits recht dunkel. Der gewählte Weg ist ein gemeinsamer Fahrrad und Fußgängerweg.

Bewusste Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer

Mir sind auf dieser recht kurzen Strecke viele Radfahrer entgegengekommen. Erstaunt war ich allerdings wie viele der Radfahrer kein Licht am Fahrrad hatten. Auf Grund der Dunkelheit war es nicht möglich genau festzustellen ob es  an der fehlenden Beleuchtungseinrichtung lag oder das Licht bewusst nicht eingeschaltet war.

13 Radler ohne Licht in nur 15 Minuten

Gezählt habe ich auf der Strecke innerhalb 15 Minuten insgesamt 13 Radfahrer ohne Licht! Zur Erinnerung im vorherigen Beitrag „Radfahrer im Fokus der Polizei“ wurden zwischen 5 und 7 Uhr Morgens in der Poeler Straße nur 23 Radfahrer innerhalb zwei Stunden ohne Licht gezählt.

Wer in dieser Jahreszeit in der Dunkelheit Fahrrad fährt ist meiner Meinung nach kein Gelegenheitsradler oder Schönwetterradler. Vielmehr zählen diese Menschen zu den Radfahrern, die ihr Fahrzeug bewusst benutzen.  Das sie sich nicht an die Regeln halten und mit Ihrer Ignoranz sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer bewusst gefährden gehört bestraft.

Aufklärung dringend Notwendig

In der Öffentlichkeit wird über Helmpflich und dergleichen diskutiert. Das fahren mit Licht bei Dunkelheit ist seit langem in der StVO gesetzlich vorgeschrieben. Es wird trotzdem nicht beachtet. Und wenn ein Verbot oder eine Vorschrift nicht aktiv auf  Einhaltung kontrolliert wird ist sie eigentlich nutzlos. Hier besteht dringender Handlungsbedarf in Form von Kontrollen, Aufklärung und aktiver Verfolgung der Ordnungswidrigkeiten.

Was ein KFZ Führer von Radfahrern sieht ist in dem folgenden Video sehr gut demonstriert:

Hier noch ein Link zu einer relativ aktuellen Seite mit Radunfällen aus Köln: Übersicht der schweren Fahrradunfälle seit August 2012 Es sind leider auch Unfälle dabei, die Radfahrer durch fehlendes Licht erlitten haben (…“und dem Umstand, dass an seinem Fahrrad keine Beleuchtung vorhanden war, nahm er einen auf dem Radweg stehenden Blumenkübel zu spät war. Frontal fuhr er gegen das Hindernis und stürzte kopfüber zu Boden“…)

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